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Bezirkstag

 

Vormerken! Nächster Bezirkstag: 6.-8. Oktober 2017 in Himmelkron.

63. Bezirkstag in Himmelkron

Nach dem Bezirkstag ist vor dem Bezirkstag. Auch im nächsten Jahr findet die Bezirksversammlung des Bezirks Franken traditionellerweise wieder am ersten vollen Oktoberwochenende statt, nämlich vom 6.-8. Oktober. Ausrichter ist dann das TIK-Theater Neuenmarkt. Die Bezirksversammlung und das Workshopwochenende werden in Himmelkron im Landkreis Kulmbach (Oberfranken) stattfinden. Nähere Infos zu Kursprogramm etc. werden in Kürze hier bekanntgegeben.


62. Bezirkstag in Marktredwitz

Am ersten Oktoberwochenende erwartete Marktredwitz mehr als 90 Theaterbegeisterte zum 62. Bezirkstag des Bezirks Franken. Die Vorstandschaft des Bezirks wurde neu gewählt, es gab einen wunderbaren Bunten Abend und eine beeindruckende Schlusspräsentation.

Bezirksversammlung
Zu Beginn des Wochenendes versammelten sich die Vertreter der Mitgliedsbühnen aus dem Bezirk Franken zur alljährlichen Bezirksversammlung. In diesem Jahr wurde der Vorstand neu gewählt. Kurt Rodehau legte nach nunmehr zwanzig Jahren als Bezirksvorsitzender sein Amt nieder. Mit Uwe Bauer wird dieser Posten nun von einem Mann besetzt, der in den letzten Jahren als Revisor bereits Einblicke in die Arbeit des Vorstandes gewinnen konnte. Seine Heimat hat Bauer bei der Theatergruppe Förbau, ebenso wie Magdalena Klein, die das Schriftführeramt von Elke Schöffel übernimmt. Erstmals wurde Nicolas Peter als Medienreferent gewählt. Er betreute das Amt in den letzten beiden Jahren kommissarisch.
Anschließend suchten die Teilnehmer ihre Kurse auf. Am Freitagabend und Samstag wurde intensiv gearbeitet, bevor der diesjährige Ausrichter, das Amateurtheater Marktredwitz-Dörflas zum Bunten Abend lud. Für die Kursteilnehmer und Referenten gab es ein abwechslungsreiches Programm aus witzig inszenierten Sketchen und musikalischen Beiträgen von der Theaterband, die mit alten Gassenhauern das Publikum zum Mitsingen animierte.

Große Ehre für Kurt Rodehau
Für den ehemaligen Bezirkspräsidenten gab es im Verlauf des Bunten Abends eine große Überraschung. Jürgen Peter trat ans Rednerpult und lobte das enorme ehrenamtliche Engagement Rodehaus, der sich "in ganz besonderer Weise um das Amateurtheater verdient gemacht" habe. Seit 1996 sei Rodehau als Bezirkspräsident aktiv gewesen, seit 2002 als Vizepräsident des VBAT. Darüberhinaus habe er mit einem Leuchtturmprojekt, einem internationalen Theaterfestival 2014 in Marktredwitz gezeigt, dass „Amateurtheater nicht nur aus dumpfem, derben und krachledernem Volkstheater besteht, wo es immer um den Großbauern und uneheliche Kinder geht," wie Peter ihn zitierte.
Warum Peter seine Laudatio nicht als Bezirksspielleiter Frankens, sondern als Vizepräsident des BDAT hielt, erklärte er selbst: "Nur der - oder der Präsident selber - darf sagen, was ich zu sagen habe und darf tun was ich zu tun habe." So verlieh Peter an Kurt Rodehau "in Würdigung seiner ehrenamtlichen Leistung, soweit sie sich auf die Arbeit im Landes- oder Bundesverband bezieht" die Goldene Maske des BDAT. Diese gilt als höchste Auszeichnung im deutschen Amateurtheaterbereich.
Das i-Tüpfelchen für Kurt Rodehau dürfte gewesen sein, dass er diese Ehrung nicht, wie normalerweise üblich, bei einer Bundesversammlung verliehen bekam, sondern beim Bezirkstag in seiner Heimat. So konnte er die Auszeichnung mit seinen engsten Theaterfreunden gebührend feiern.

Präsentation der Workshops
Ein besonderes Highlight war, wie in jedem Jahr, die Präsentation am Sonntagmittag. Hier ließen die Workshops die anderen Teilnehmer daran teilhaben, was sie übers Wochenende mit ihren Referenten erarbeitet hatten.
Als erstes kam der Kurs von Christian Schidlowsky auf die Bühne. Zum Thema "Ich bin der Hass" haben die fünfzehn Teilnehmer eine Szene aus "Jagdszenen aus Niederbayern" sehr emotional neu aufbereitet.
Mit Hass hatte in gewisser Weise auch der nächste Kurs zu tun. Carsten Dittrich hatte seinen Leuten beigebracht, wie man stolpert, mit dem Stuhl umfällt und Faustschläge verteilt, ohne dass es dem Gegenüber wehtut. Hauptbestandteil der Präsentation waren jedoch drei spektakuläre choreografierte Fechtkämpfe mit verschiedenen Waffen.
Mit witzigem Spiel und ungeahnten Wendungen überzeugte der Kurs "Von der ausdrucksvollen Geste zur gesprochen Szene" von Jürgen Peter. Ohne vorherige Absprachen wurde eine Szene improvisiert. Es konnte also alles passieren - und das tat es auch, jedoch ohne jemals einen sauberen Spielfluss vermissen zu lassen.
Ebenfalls improvisiert war die Darbietung von Stephan Rumphorsts Worhshop "Vom Sein auf der Bühne". Auf äußerst spannende Weise zeigten die Schauspieler, wie - ganz ohne Sprache und Absprache - auf der Bühne die verschiedensten gruppendynamischen Ereignisse zustandekommen können.
Die Pyrotechniker um Referent Armin Heurich machten nach dem Anfang nun auch den Abschluss. Hatten sie am Freitagabend noch mit einem Brillantfeuerwerk den Bezirkstag feierlich eingeleutet, zeigten sie nun die unterschiedlichsten Effekte für die Bühne vom zerspringenden Krug über brennende Herzen bis hin zum platzenden Blutbeutel.
Abschließend wendete sich der neue Bezirksvorsitzende Uwe Bauer noch an die Teilnehmer und bedankte sich von Herzen für den gelungenen Bezirkstag. Er verwies auf die nächste Zusammenkunft in Himmelkron vom 6.-8. Oktober 2017 und wünschte allen eine gute Heimreise.


np


61. Bezirkstag in Rednitzhembach

Der Resonanz nach zu urteilen war das Lehrgangswochenende des Bezirks Franken ein voller Erfolg. Mit großer Begeisterung berichteten die Teilnehmer aus ihren Kursen, was auch bei der abschließenden Präsentation der Kurse überzeugend dargestellt wurde. Fünf Workshops mit Meister-Referenten waren Programm vom 2.-5. Oktober im Gemeindezentrum in Rednitzhembach (Landkreis Roth). Ganz besonders möchte ich den Ausrichtern vor Ort, dem Theater Rednitzhembach, für ihre professionelle und bestens organisierte Betreuung im Namen aller Teilnehmer danken. Die vorangegangene Bezirksversammlung verlief äußerst harmonisch und gab den - zwar wenigen (12) - anwesenden Vetretern der 87 fränkischen Bühnen einen Einblick in die Tätigkeit des Verbandes. Ein besonderes Highlight war wohl die Anwesenheit des Bayerischen Fernsehens, das einen halben Tag lang Sequenzen und Interviews vom Bezirkstreffen aufnahm. Die Frankenschau zeigte dies schließlich in einem ansehlichen Beitrag. Kurzum, ein Wochenende, das für viele neue Erkenntnisse brachte, vor allem aber ein wunderbares Treffen vieler Theaterfreunde aus ganz Bayern war. Wir freuen uns schon auf 2016 in Marktredwitz und laden dazu jetzt schon herzlich ein.

Kurt Rodehau


60. Bezirkstag in Erlangen

Bezirksversammlung

Bei strahlendem fränkischem Sonnenschein konnte der Vorsitzende des Bezirks Franken, Kurt Rodehau, viele Gäste zum 60. Bezirkstag Franken begrüßen. Zur Bezirksversammlung, die am Freitag, 3. Oktober 2014, um 15:00 Uhr begann, konnte der Vorsitzende den Landesspielleiter Gerhard Berger, die Landessschatzmeisterin Inge Schley, die Vorstandschaft des Bezirks Franken und 23 Vertreter der fränkischen Mitgliedsbühnen begrüßen. Nachdem der Vorsitzende einen kleinen Abriss über die Gründung und den Werdegang des Bezirkes Franken vortrug, folgten die  Berichte der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenbericht mit Revision.
Anschließend schloss sich eine angeregte Diskussion über das Thema Medienreferenten und die im Raume stehende Abspaltung des VBAT vom BDAT an. (Georg Mädl, der bis zur Sitzung die Position des Medienbeauftragten bekleidete und nicht an der Sitzung teilnahm, hat mittlerweile um seinen Rücktritt gebeten). Das Thema Austritt vom BDAT löste bei vielen Unverständnis aus, auch und vor allem aus Unwissenheit über diverse Vorgänge. Die Anregung einen hauptamtlichen Geschäftsführer zu installieren wurde mit großer Mehrheit diskutiert und befürwortet. Der Vorsitzende bat alle Mitglieder in ihren Tätigkeitsbereich Politiker und Mandatsträger auf diese Problematik des VBAT hinzuweisen, um dem Präsidium des VBAT bei den Verhandlungen mit der Staatsregierung den Rücken zu stärken. Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende für die offene Diskussion und nahm die Gelegenheit wahr, sich mit einem Geschenk ganz herzlich bei der Schatzmeisterin des Verbandes, Inge Schley, für die gute Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren zu bedanken.

Lehrgangswochenende

Einer alten Tradition folgend schlossen sich der Bezirksversammlung Frankens zahlreiche Lehrgänge an. Leider waren  diesmal einige Unwägbarkeiten zu bewältigen, die aber dem gesamten Kurswochenende keinen Abbruch taten. Da musste zum einen ein Kurs kurzfristig wegen Erkrankung des Referenten abgesagt werden, dann wurden wir aus einem Lehrgangssaal zu Unrecht verjagt und letztendlich verärgerte zeitweise ein defekter CD-Player die Teilnehmer. Gleich vorweg gesagt: Die Verantwortlichen vor Ort, die Frauen und Männer der „Theatergruppe St. Matthäus, Erlangen“, waren unschuldig. Ihnen gebührt großer Dank und Anerkennung für ihr Engagement und für ihren Einsatz an diesem Wochenende.
Wie schon viele Jahre zuvor hat unser Bezirksspielleiter Jürgen Peter wieder ein attraktives Kursprogramm mit hervorragenden Referenten erstellt. In einer Präsentation am Sonntag konnten alle Teilnehmer den Inhalt Ihrer Lehrgänge demonstrieren. Was hier innerhalb kürzester Zeit erlernt, geschaffen und erarbeitet wurde, ist bemerkenswert. Die tollen Arbeiten der Bühnenmalerei, die überraschende Veränderung im Kurs Maskenbild, das fulminante Ergebnis aus „Musical-Staging“, die Feinsinnigkeit und Trivialität aus dem Kurs „Arbeit an der Rolle“ oder wahrhaft-witziges todernst gestaltet und letztendlich die nuancenreiche Gestaltung aus „Lieben und Sterben auf der Bühne“, zeigten, wie vielseitig der Amateurschauspieler sich schulen kann und wieviel Talent in einem steckt.
Ein Musicalabend gestaltet von der Hochschule für Musik in Erlangen, bei dem alle einen Crashkurs in Sachen Musicaltanz und Gesang mit den Melodien von „Cats“ erhielten, war der krönende Höhepunkt dieses Bezirkstags in Franken. Dieses Musical, live gesungen und getanzt von den Studenten der Hochschule war wirklich eine tolle Bereicherung für dieses Wochenendes.
An dieser Stelle sei nochmals allen Organisatoren vor Ort und denen, die im Vorfeld mitgewirkt haben, herzlich gedankt. Vielen Dank auch an alle Teilnehmer (94), die sogar aus Ober- und Niederbayern kamen. Ohne euch wäre so ein schönes Wochenende, wie in einer großen Theaterfamilie, nicht möglich.

Kurt Rodehau

 

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