VBA Logo
Startseite > Verband > Theaterspiegel > Einen Beitrag schreiben

Einen Beitrag schreiben

 

Liebe Leser unseres Theaterspiegels, liebe Vorstandsmitglieder unserer Mitgliedsbühnen,

 

unsere Verbandszeitschrift lebt von den Beiträgen der Mitgliedsbühnen und Bezirke. Ich möchte Ihnen auf den nächsten Seiten einige Hinweise geben, welche dazu beitragen, dass Ihre Artikel und Mitteilungen so im Theaterspiegel erscheinen, wie Sie es sich vorstellen.

Seit einiger Zeit erhalte ich vermehrt Artikel über E-mail, was zu einer enormen Entlastung bei der Texterfassung und einer Zunahme der Arbeit bei der Bildbearbeitung führt. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich für die vielen Reaktionen bedanken, die auf diesem elektronischen Weg hin und her gehen.

 

Schnell - aktuell - interessant - redaktionsgerecht!

 

1. Schnell:

Schon im eigenen Interesse des Berichterstatters ist es sinnvoll, einen Bericht über ein bereits stattgefundenes Ereignis bei Ihrer Bühne möglichst bald zu Papier zu bringen - wie schnell hat man Wesentliches wieder vergessen - und diesen baldmöglichst an die Redaktion schicken!

Der Redaktionsschluss (siehe Impressum) ist grundsätzlich der letzte Termin, zu dem Beiträge für die folgende Ausgabe noch berücksichtigt werden können (sonst würden wir ja nie fertig). Leider treffen immer wieder Bühnenberichte erst Tage und sogar Wochen nach dem Redaktionsschluss ein. Diese können nicht mehr abgedruckt werden, weil ich unsere Druckerei, deren Zulieferer und auch mich selbst in nicht mehr vertretbare Terminzwänge versetzen müsste. Schließlich soll der „Theaterspiegel" einigermaßen pünktlich erscheinen!

Natürlich gibt es wichtige Ereignisse, die nach dem Redaktionsschluss stattfinden und bei Abdruck in der übernächsten Ausgabe bereits „Schnee von gestern" wären. In diesem Fall bitte anrufen und Anlass und ungefähren Umfang mit mir absprechen - ich halte Ihnen dann den entsprechenden Platz in der nächsten Ausgabe noch frei - nur: Der dann mit Ihnen vereinbarte Termin muss selbstverständlich auch eingehalten werden.

 

2. Aktuell:

Der „Bayerische Theaterspiegel" kann insgesamt nur bedingt Aktuelles bieten, schließlich erscheint er nur dreimal im Jahr. Erfahrungswert: Alles, was fünf Monate und länger zurückliegt, ist kaum mehr aktuell.

 

3. Interessant:

Berücksichtigen Sie bitte, dass die Zielgruppe Ihres Beitrages nicht Ihre eigene Theatergruppe, sondern die gesamte Leserschaft des Theaterspiegels ist, d.h., rein lokale oder regionale Informationen interessieren auf der gesamt-bayerischen Ebene kaum. Dies selbst festzustellen, ist gar nicht so schwer: Überarbeiten Sie Ihren Beitrag einfach nochmal unter dem Gesichtspunkt „Was ist wirklich für alle interessant?". Wir wollen ja schließlich keine Lokalzeitung, sondern „spiegeln" die Aktivitäten so wieder, dass sie ein Außenstehender auch lesen will. Daraus ergeben sich folgende Prioritäten (nur Beispiele):

Ehrungen nur insoweit, als der Geehrte über den Heimatort hinaus bekannt oder tätig geworden ist. Die Verleihung von Ehrennadeln bzw. Verbandsurkunden wird in der Rubrik „Wir gratulieren zum Bühnenjubiläum" jeweils nach der Verleihung gewürdigt. Diese Ehrungen werden von der Geschäftsstelle zentral erfasst und brauchen nicht extra mitgeteilt zu werden.

Bühnenaktivitäten werden fast ausnahmslos betont positiv geschildert, über die Schwierigkeiten bei der Realisierung einer Produktion schweigt man sich lieber aus. Warum eigentlich? Gerade aus diesen Erfahrungen profitieren auch die anderen Bühnen - überall wird doch auch nur mit „Wasser gekocht". Mehr Ehrlichkeit statt Eigenlob („Hofberichterstattung") ist hier besser!

Die Rubrik „Mitgliedsbühnen stellen sich vor" gibt es seit der Ausgabe 1/2001 nicht mehr. Vielmehr werden alle rechtzeitig eingehenden Artikel über Bühnenjubiläen oder andere gute Vorstellungen von Bühnen in der Rubrik „Bühnenaktivitäten" abgedruckt. Nicht veröffentlicht werden reine Terminvorschauen. Sie können allerdings gerne an Ihren Bericht über Ihre Bühne die nächsten Termine mit anhängen.

Kritiken/Aufführungsbesprechungen

sollen die Ausnahme bilden. Kritik ist meist einseitig und subjektiv, wirklich weiter bringt es unseren Verband nicht. Ebenso wenig kann ich Presseartikel abdrucken, die eine einzelne Inszenierung zum Inhalt haben - wir sind ein Theater- und kein Pressespiegel. Für überregionale Presseberichte oder Artikel dagegen, die sich mit dem Laien- und Amateurtheater im allgemeinen bzw. mit unserem Verband beschäftigen, sind wir natürlich sehr dankbar. aber eben nur für unser Archiv.

Tipps von Bühne zu Bühne

Zu selten sind immer noch Beiträge, die sich mit dem Amateurtheater im allgemeinen beschäftigen, seien es nun praktische Tipps, Empfehlungen, negative/positive Erfahrungen oder Abhandlungen unserer „Theatermacher". Mit solchen Veröffentlichungen ergibt sich die Möglichkeit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, der sonst nur bei Verbandsveranstaltungen möglich ist.

 

4. Redaktionsgerecht:

Textbeiträge müssen mit der Maschine getippt sein (Papier bitte nur einseitig beschreiben) mit großem Zeilenabstand (mind. 1,5-zeilig). Nur so ist eine schnelle Redigierung (= redaktionelle Bearbeitung) möglich. Zudem sollten Sie links und rechts einen breiten Rand lassen (ca. 2 cm). Wenn Sie diese Hinweise beherzigen und Ihre komplette Anschrift mit Telefon- oder Faxnummer (für Rückfragen) mit angeben, dürfte einer Veröffentlichung nichts mehr in Wege stehen! Falls Sie mit PC arbeiten, könnten Sie mir viel Arbeit ersparen, wenn Sie mir Ihren Bericht auf Diskette/CD/ZIP als .txt (ASCII oder ANSI Text), .wri (MS-Write), .doc (MS-Word) oder .rtf (Rich-Text) Datei schicken. Auch ein sauberer Ausdruck (auf weißem Papier, Schriftgröße mind. 12 Punkt) ist hilfreich, er wird dann eingescannt. Besser ist natürlich der Weg über E-mail. Wenn Sie Artikel und Fotos via E-mail senden, beachten Sie bitte, dass bei Fotos unbedingt eine Auflösung von 170 dpi vorhanden ist. In der Regel werden hier nämlich die Daten von Bildern nur mit 72 dpi abgespeichert, das ist zwar für den Zeitungsdruck und das Internet ausreichend, nicht jedoch für den Offsetdruck. Nutzen Sie die Möglichkeiten der modernen Kommunikation und senden Sie mir die Dateien als E-mail an die Adresse redaktion@amateurtheater-bayern.de.

Soweit vorhanden, bitte mehrere Fotos zur Auswahl mitschicken. Optimal: Schwarz-weiß oder Farbfotos 13 x 18 cm, Hochglanz. Versehen Sie die Fotos auf der Rückseite mit einem Aufkleber, auf keinen Fall mit einem Stempel! Auf dem Aufkleber vermerken Sie bitte den Namen der Bühne und des Fotografen sowie eine erläuternde Bildunterschrift. Fotos aus Zeitschriften oder Zeitungen können grundsätzlich nicht verwendet werden. Wählen Sie bitte die Fotos selbstkritisch aus, verzichten Sie auf äußerst schlechte/unscharfe Bilder, Gruppenfotos oder sog. Erinnerungsfotos.

Honorarpflichtige Fotos von Profis mit Copyright-Vermerk können wir leider nicht verwenden (Kosten!), es sei denn, Sie regeln die Veröffentlichung selbst so, dass der Redaktion keine Kosten entstehen.

 

Und nun - frohes Schaffen und viel Erfolg!

 

 

 

© 2014 Verband Bayerischer Amateurtheater e.V. - Alle Rechte vorbehalten.